Zertifizierter Knauf-FachbetriebFachverband EinblasdämmungMitglied im Fachverband Einblasdämmung e. V.
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Fassade + Dach dämmen: im Rechenbeispiel rund 41 % Heizkosten sparen!Beispiel: 1.650 Liter Ersparnis bei angenommenen 4.000 Litern Jahresverbrauch. Bezogen auf verbrauchsabhängige Energiekosten bei gleichem Preis; keine Einspargarantie.Einsparpotenzial & Amortisation ansehen →
Der große LS24-Ratgeber zur Einblasdämmung

Haben Sie ein Haus mit zweischaligem Mauerwerk?

Dahinter könnte ungenutztes Dämm-Potenzial stecken. Bei geeignetem zweischaligem Mauerwerk füllen wir den Hohlraum mit Einblasdämmstoff. Das kann Heizkosten senken – ohne aufwendigen Umbau der Fassade.

Fassade und Dach dämmen. Bares Geld sparen!

Wer auch das Dach einbezieht, kann zusätzlich Öl oder Gas zum Heizen sparen. Unser Rechenbeispiel auf Basis von Knauf Supafil ergibt 1.650 Liter Heizöl-Äquivalent pro Jahr für Fassade und Dach zusammen. Bei angesetzten 1,70 €/Liter sind das 2.805 € jährlich.

Überschlägiges Bauteilbeispiel für 150 m² Fassade mit 7 cm Kerndämmung und 100 m² Dach mit 20 cm Zwischensparrendämmung. Keine Verbrauchsprognose für Ihr Haus.

Mit Gasheizung: im selben Bauteilbeispiel rund 2.351 € jährlich beim angesetzten regionalen Gas-Arbeitspreis. Gasrechnung ansehen →

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✓Die 199 € werden bei Umsetzung vollständig angerechnet.Der Prüftermin ist bei anschließender Beauftragung keine zusätzliche Ausgabe.
Meist ohne große BaustelleVorhandene Hohlräume werden über kleine Öffnungen gefüllt.
Oft an nur einem Tag erledigtDie Dauer hängt von Gebäudegröße, Aufbau und Zugänglichkeit ab.
Neutral erklärtEinblasdämmung ist nicht immer richtig – wir zeigen auch die Grenzen.
Beispielhaftes Wohnhaus mit roter Klinkerfassade

Illustration eines verklinkerten Hauses

Vor-Ort-Prüfung an einer Hausfassade mit Messgerät und BeratungVor-Ort-Prüfung
199 €

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Grundlagen

Was ist Einblasdämmung?

Einblasdämmung ist eine Verarbeitungstechnik. Lose Dämmstoffe werden in einer Maschine aufgelockert und über Schläuche in Hohlräume oder offen auf eine Fläche geblasen. Der große Vorteil: Der Dämmstoff erreicht auch verwinkelte Bereiche, ohne dass das gesamte Bauteil geöffnet werden muss.

1. Bauteil prüfen

Hohlraum, Begrenzungen, Feuchte, Leitungen, Brandschutz und Anschlüsse werden untersucht. Bei zweischaligen Wänden erfolgt dies meist mit Probebohrung und Endoskop.

2. Passenden Stoff wählen

Rieselfähige Produkte passen zu geschlossenen Hohlschichten. Faserige Produkte eignen sich für Dach-, Decken- und Holzrahmengefache.

3. Kontrolliert einblasen

Der Fachbetrieb arbeitet nach Einblasplan, Produktvorgaben und definierter Einbaudichte. Anschließend werden die Öffnungen wieder verschlossen.

Wichtig: Nicht jeder Hohlraum darf einfach gefüllt werden. Ein Bauteil muss trocken, ausreichend begrenzt und für den gewählten Dämmstoff geeignet sein.
Über uns

Persönlich. Kompetent. Für Sie vor Ort.

Bei LS24 Bauen & Sanieren GmbH steht der persönliche Kontakt im Mittelpunkt. Wir zeigen Ihnen, wie sich Ihr Haus mit Einblasdämmung energetisch verbessern lässt – verständlich erklärt und passend zu Ihrem Gebäude.

Im Beratungsgespräch, auf der Baustelle oder auf einer Baumesse nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen. Gemeinsam klären wir, welche Möglichkeiten sinnvoll sind und wie die Umsetzung aussieht.

Jetzt beraten lassen
Persönlicher Kontakt am LS24-Messestand
Für Ihre Fragen nehmen wir uns Zeit.
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Wo ist Einblasdämmung möglich?

Die wichtigsten Anwendungen im Überblick

Einblasdämmung kann mehr als nur zweischaliges Mauerwerk. Je nach Gebäude lassen sich Wand, Dach, Decke, Drempel, Flachdach, Dielenboden, Kellerdecke und Holzrahmenkonstruktionen bearbeiten.

Haus im Schnitt: Einblasdämmung an Außenwand, Dachschräge, oberster Geschossdecke und Holzbalkendecke
Dach, Wand und Decke im Überblick. Welche Bauteile sinnvoll gedämmt werden, hängt vom Gebäude und der Nutzung der Räume ab.

Kerndämmung

Verfüllung der Hohlschicht zwischen innerer und äußerer Mauerschale.

Dachschrägen

Geschlossene Sparrengefache oder spezielle Dämmsack-Verfahren im Altbau.

Oberste Geschossdecke

Einblasen in Holzbalkendecken oder Aufblasen auf den Dachboden.

Drempel / Kniestock

Schwer zugängliche Abseiten werden vollständig gefüllt.

Flachdach

Hohlräume zweischaliger Flachdächer nach sorgfältiger Feuchteprüfung.

Dielenboden

Leere Felder unter Holzdielen werden von oben oder unten ausgeblasen.

Kellerdecke

Abgehängte Konstruktionen können fugenfrei mit Dämmstoff gefüllt werden.

Holzrahmenbau

Wand-, Dach- und Deckengefache werden formschlüssig ausgefüllt.

Schematische Kerndämmung im zweischaligen Mauerwerk
Kerndämmung
Hohlräume in Außenwänden vollständig verfüllen.
Schematische Einblasdämmung in einer Dachschräge
Dach und Drempel
Gefache fugenfrei dämmen – nach Prüfung des Dachaufbaus.
Schematische Dämmung einer obersten Geschossdecke
Oberste Geschossdecke
Oft eine besonders wirtschaftliche Maßnahme.
Wanddämmung

Kerndämmung, Außendämmung oder Innendämmung?

Der Wandaufbau entscheidet. Ist eine zusammenhängende Hohlschicht vorhanden, ist die Kerndämmung häufig die schnellste und günstigste Lösung. Bei massivem Mauerwerk kommen Außen- oder Innendämmung infrage.

Aufbau einer Kerndämmung
VerfahrenGeeignet fürVorteileWichtige Prüfung
KerndämmungZweischaliges Mauerwerk mit geschlossenem HohlraumGeringer Eingriff, Fassade bleibt, meist schnellHohlraumbreite, Mörtelreste, Schlagregenschutz, Feuchte
WDVSMassive Außenwand ohne HohlraumGroße Dämmstärken, Wärmebrücken gut überdeckbarSockel, Laibungen, Dachüberstand, vollflächige Verbindung
VorhangfassadeMassive oder unebene Wand, gewünschte BekleidungFlexible Optik, rückbaubarer Aufbau möglichUnterkonstruktion, Winddichtheit, Hinterlüftung, Brandschutz
InnendämmungFassade darf außen nicht verändert werdenRaumweise möglich, Eigenleistung teilweise möglichFeuchtenachweis, fugenfreier Kontakt, Wärmebrücken, Leitungen

So erkennen Sie zweischaliges Mauerwerk

  • Wandstärke am Fenster oder an einer Tür messen.
  • Mit langem, dünnem Bohrer mittig in die Wand bohren.
  • Ein plötzlicher Vorschub kann auf einen Hohlraum hinweisen.
  • Der Fachbetrieb bestätigt den Aufbau mit Endoskop.

Warum die Luftschicht nicht ausreichend dämmt

In größeren Hohlräumen bewegt sich die Luft. Warme Luft steigt, kalte Luft sinkt. Diese Luftbewegung transportiert Wärme und kann den Dämmwert deutlich verschlechtern. Die Kerndämmung unterbindet diese Zirkulation weitgehend.

Keine Zellulose oder Holzfaser in die zweischalige Außenwand: Für Kerndämmungen werden zugelassene hydrophobe, also wasserabweisende Produkte benötigt, damit Schlagregenfeuchte nicht zur Innenschale transportiert wird.
Echte Baustelleneinblicke

Einblicke in unsere Arbeit

So sieht Einblasdämmung in der Praxis aus: Arbeiten an der Klinkerfassade, kleine Einblasöffnungen und der anschließende Verschluss.

Kurzes Baustellenvideo ansehen
Dachdämmung

Auch im Dach steckt Dämm-Potenzial

Wie bei der Kerndämmung einer Fassade nutzen wir geeignete Hohlräume: Über gezielt angelegte Öffnungen wird der passende Dämmstoff in die vorbereiteten Dachgefache eingeblasen. So lässt sich der Wärmeschutz verbessern und der Bedarf an Öl oder Gas zum Heizen senken.

Wir prüfen zunächst den Aufbau und die Zugänglichkeit. Je nach Konstruktion erfolgt das Einblasen von innen oder außen; anschließend werden die Öffnungen und betroffenen Abdichtungsebenen fachgerecht wieder geschlossen. Erforderliche Vorarbeiten und die Ausführungsdauer richten sich nach Ihrem Dach.

Der passende Aufbau ist entscheidend

Ein Dach braucht außen eine zweite wasserführende Ebene und innen eine luftdichte Ebene. Der Dämmstoff liegt geschützt dazwischen. Fehlt eine dieser Ebenen, muss der Aufbau vor einer Dämmung genau geplant oder ertüchtigt werden.

Aufbau einer Einblasdämmung in Dachschrägen

Dachdeckung

Ziegel oder Dachsteine halten den größten Teil von Regen und Schnee ab.

Unterdeckbahn oder Unterdeckplatte

Sie führt eingedrungenes Wasser, Flugschnee und Tauwasser sicher zur Traufe.

Dämmraum zwischen den Sparren

Der Raum wird mit einem passenden faserigen Dämmstoff vollständig gefüllt.

Dampfbremse und Luftdichtheit

Die warme Raumluft darf nicht durch Fugen in den kalten Dachaufbau strömen.

Installationsebene und Innenbekleidung

Kabel und Leitungen liegen möglichst vor der luftdichten Ebene.

Die wichtigste Regel: Dämmstoff darf nicht ungeschützt direkt unter alte Dachziegel eingeblasen werden.
Warum? Eine verschobene Pfanne, Flugschnee oder Tauwasser können den Dämmstoff durchnässen. Nasser Dämmstoff verliert Wirkung; dauerhaft feuchte Holzteile können geschädigt werden.
Kalter Dachboden: Wird der Dachraum nicht bewohnt und nicht beheizt, ist meist die oberste Geschossdecke die wirtschaftlichere Dämmebene – nicht die komplette Dachschräge.

Dämmsack-Verfahren

Bei geeigneten Altbaudächern kann ein langer, begrenzender Dämmsack in den Sparrenraum geschoben und mit Zellulose gefüllt werden. Diese Lösung kann deutlich günstiger sein als eine vollständige Neueindeckung, muss aber objektspezifisch geplant werden.

Illustration: Dachdämmung von innen mit gleichmäßig gefüllten Sparrenfeldern hinter der Bahn
Illustrative Darstellung der Dachdämmung von innen.

So wird das Dach von innen gedämmt

Der passende Einblasdämmstoff wird von der Raumseite aus in die vorbereiteten Gefache zwischen den Sparren eingebracht. Eine geeignete, ausreichend befestigte Begrenzung hält den Dämmstoff im vorgesehenen Raum.

Nach dem Einblasen werden die Einblasöffnungen fachgerecht verschlossen und die Luftdichtheit wiederhergestellt. Anschließend kann die weitere Innenbekleidung folgen.

Aufbau, Dampfbremse, Befestigung und Dämmstoff werden auf das jeweilige Dach abgestimmt. Die Darstellung zeigt das Prinzip, keine verbindliche Ausführungsplanung.

Dachdämmung von innen – Videobeispiel

Ein ergänzendes externes Video zur Innendachdämmung. Der Link führt direkt zur ausgewählten Stelle bei 8:22 Minuten.

Externes Video; keine LS24-Baustellenaufnahme.

Praxisbeispiel Bonn

Einblicke in unsere Arbeiten am Dach

Vom bereitgestellten Supafil-Dämmstoff bis zum Einblasen: Diese Aufnahmen zeigen unsere Arbeit am Dach und Details aus dem Innenbereich.

Video: Einblasmaschine im Betrieb
Video: Materialförderung – Blick von oben
Video: Supafil in der Einblasmaschine
Video: Einblasen in die vorbereiteten Hohlräume
Oberste Geschossdecke

Oft die wirtschaftlichste Dämmmaßnahme am Haus

Über eine ungedämmte Decke zum kalten Dachboden geht viel Wärme verloren. Weil große Dämmstärken meist problemlos möglich sind, kann hier ein preiswerter Dämmstoff besonders dick eingebaut werden.

Hohlraum in der Holzbalkendecke

Vorhandene leere Gefache werden über kleine Öffnungen gefüllt. Alte Lehm-, Schlacke- oder Aschelagen müssen nicht automatisch entfernt werden.

Aufblasdämmung

Auf eine freie Decke kann eine dicke Schicht Zellulose oder Mineralwolle aufgeblasen werden. Laufwege und Abstellflächen lassen sich aufständern.

Dachbodenluke nicht vergessen

Die Luke braucht Dämmung und eine umlaufende Dichtung. Sonst bleibt ein erheblicher Wärme- und Luftleckpunkt bestehen.

Praxisgrundsatz: Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, ist ein preiswerter Dämmstoff in großer Dicke meist sinnvoller als ein teurer Hochleistungsdämmstoff in dünner Schicht.
Keller, Kellerdecke und Fußboden

Warme Füße und weniger Wärmeverlust nach unten

Bei der Dämmung des unteren Gebäudeabschlusses geht es neben Energieeinsparung stark um Behaglichkeit. Je nach Aufbau gibt es unterschiedliche Lösungen.

Dämmung eines Dielenbodens
Dielenboden
Dämmung einer Kellerdecke
Kellerdecke
Dämmung einer Geschossdecke
Geschossdecke

Hohler Dielenboden

Einblasdämmstoff wird zwischen die Balken gebracht. Der vorhandene Boden kann häufig liegen bleiben.

Glatte Kellerdecke

Platten können geklebt und zusätzlich gedübelt werden. Nur Kleben ist bei alten Anstrichen riskant.

Rohre und Gewölbe

Eine abgehängte Konstruktion schafft einen Dämmraum, der fugenfrei ausgeblasen wird.

Kriechkeller

Sehr niedrige Hohlräume können je nach Feuchte mit wasserabweisendem Dämmstoff verfüllt werden.

Wandkragen beachten: Bei einer Kellerdeckendämmung sollten die angrenzenden Wände im oberen Bereich mitgedämmt werden, damit die Wärmebrücke am Deckenrand reduziert wird.
Keller im Sommer: Warme, feuchte Außenluft kann an kalten Kellerwänden kondensieren. Dauerlüften im Sommer kann den Keller feuchter statt trockener machen.
Dämmstoffe verständlich erklärt

Nicht „natürlich oder künstlich“, sondern passend oder unpassend

Der beste Dämmstoff ist der, der zum Bauteil, zur Feuchtebelastung, zum Brandschutz, zum verfügbaren Platz und zum Budget passt. Ein Material kann in einem Bauteil ideal und in einem anderen ungeeignet sein.

Übersicht verschiedener Einblasdämmstoffe
DämmstoffTypische AnwendungStärkenGrenzen
ZelluloseDach, Decke, Holzrahmen, Innendämmung im geplanten SystemRecyclingrohstoff, günstig, guter Schall- und sommerlicher Wärmeschutz, feuchtepufferndNicht für schlagregenbelastete Kerndämmung
Mineralische EinblaswolleDach, Decke, Holzrahmen, je nach Produkt KerndämmungNicht brennbar, leicht, formschlüssig, bewährtProduktzulassung und Einbaudichte beachten
EPS-PerlenGeschlossene Hohlschichten, Dielenböden, teils KriechkellerRieselfähig, wasserabweisend, wirtschaftlichNicht für offene Gefache
HolzfaserDach, Holzrahmen, geplante InnendämmungNachwachsender Rohstoff, guter Schall- und sommerlicher WärmeschutzFeuchteführung und größere Dicke beachten
SteinwolleBrandschutzbereiche, Gebäudetrennfugen, WDVSNicht brennbar, vielseitigVerarbeitung und Feuchteschutz beachten
XPSPerimeterdämmung, Umkehrdach, erdberührte BauteileDruckfest und wasserresistentKein typischer Einblasdämmstoff
KalziumsilikatFensterlaibungen und lokale SchimmelproblemeAlkalisch, stark feuchteaufnahmefähigKein Hochleistungsdämmstoff
Phenolharz / Aerogel / VakuumStellen mit sehr wenig PlatzSehr hohe Dämmwirkung bei geringer DickeTeuer, teils anspruchsvoll zu verarbeiten

Was dämmt eigentlich?

Nicht die Faser oder der Kunststoff selbst ist der entscheidende Wärmeschutz, sondern die in sehr kleinen Poren eingeschlossene, unbewegte Luft. Je kleiner und ruhiger die Luftporen, desto besser kann ein Dämmstoff wirken.

Sind moderne Dämmstoffe gesundheitsschädlich?

In der Nutzungsphase sind zugelassene, fachgerecht eingebaute moderne Dämmstoffe für den vorgesehenen Einsatz ausgelegt. Bei Verarbeitung, Rückbau und Brand gelten dennoch die jeweiligen Schutz- und Entsorgungsvorgaben.

Lebenszyklus: Ein fachgerecht eingebauter Dämmstoff kann über Jahrzehnte Energie sparen. Viele lose Einblasdämmstoffe lassen sich später absaugen, sortenrein zurückgewinnen und je nach Produkt erneut verwenden oder recyceln.
Schimmel und Feuchtigkeit

Warum Dämmung Schimmel meistens verhindert – und falsche Ausführung ihn verursachen kann

Schimmel braucht Sporen, Nährboden und Feuchtigkeit. Sporen und Staub lassen sich im Alltag nicht vollständig vermeiden. Deshalb ist die Feuchtigkeit der entscheidende Hebel.

Leckage

Undichte Wasser- oder Abwasserleitungen führen zu örtlich konzentrierten Feuchteschäden. Erst Ursache beseitigen, dann sanieren und dämmen.

Aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchte

Fehlende Abdichtung im Keller oder Erdreich muss vor einer hochwertigen Innenraumnutzung beurteilt werden.

Kondensat aus Raumluft

Warme, feuchte Luft kühlt an kalten Oberflächen ab. Die relative Feuchte steigt; an Wärmebrücken kann Schimmel entstehen.

Warum Dämmung hilft

Eine gut geplante Dämmung erhöht die Temperatur der inneren Oberfläche. Dadurch sinkt dort die relative Luftfeuchtigkeit und das Schimmelrisiko nimmt ab.

Warum Innendämmung anspruchsvoll ist

Die bestehende Außenwand wird durch die Innendämmung kälter. Gelangt Raumluft hinter die Dämmung, kann dort Feuchtigkeit ausfallen. Deshalb muss der Aufbau fugenfrei, luftdicht und bauphysikalisch geplant sein.

„Das Haus muss atmen“ ist irreführend: Wände übernehmen nicht die notwendige Lüftung eines Gebäudes. Feuchtigkeit wird vor allem durch richtiges Lüften, Lüftungstechnik und die Vermeidung von Leckagen kontrolliert.
Fenster und Wände: Gute Fenster verursachen nicht automatisch Schimmel. Entscheidend sind Luftfeuchtigkeit, Oberflächentemperaturen, Wärmebrücken und Lüftungsverhalten.
Fehler vermeiden

9 teure Dämmfehler

Eine Dämmung kann wirkungslos werden oder Bauschäden verursachen, wenn Planung und Ausführung nicht stimmen. Diese Fehler sind besonders häufig.

1. Zu dünn dämmen

Arbeits- und Anfahrtskosten fallen ohnehin an. Wo Platz vorhanden ist, sollte die sinnvolle Dicke ausgeschöpft werden.

2. Luftspalte hinter der Dämmung

Durchströmte Spalten mindern die Wirkung. Hinter Innendämmung können sie zusätzlich Feuchteschäden verursachen.

3. Dach ohne Unterdach dämmen

Flugschnee, Regen oder Tauwasser gelangen in den Dämmstoff.

4. Luftdichtheit ignorieren

Warme Raumluft transportiert Feuchtigkeit in kalte Bauteile.

5. Falsches Material

Hydrophile Stoffe gehören nicht in schlagregenbelastete Kerndämmungen.

6. Wärmebrücken vergessen

Laibungen, Sockel, Deckenränder und Rollladenkästen bleiben Schwachstellen.

7. Leitungen kalt legen

Wasser- und Heizungsleitungen müssen bei Innendämmung auf der warmen Seite bleiben.

8. Setzung durch falsche Dichte

Faserstoffe müssen mit der vorgeschriebenen Einbaudichte verarbeitet werden.

9. Keine Dokumentation

Materialmenge, Einbaudichte, Einblasstellen und Fotos sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Dämmung und Wärmepumpe

Erst dämmen – dann die Heizung neu denken.

Gute Dämmung hält die Wärme im Haus und senkt den Heizwärmebedarf. Dadurch reichen häufig niedrigere Vorlauftemperaturen aus, um Ihre Räume angenehm warm zu halten.

Weniger Wärmeverluste

Gedämmte Wände, Dächer und Decken lassen weniger Heizwärme nach außen entweichen. Ihre Heizung muss entsprechend weniger Wärme nachliefern.

Effizienter mit Wärmepumpe

Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten. Das kann ihren Stromverbrauch und Ihre Heizkosten senken.

Wärmepumpe passend auslegen

Nach der Dämmung kann eine geringere Heizleistung ausreichen. Eine neue Wärmepumpe lässt sich dann passend zur reduzierten Heizlast dimensionieren – gegebenenfalls kleiner als vor der Dämmung.

Sie planen eine Wärmepumpe?

Planen Sie zuerst die Dämmung und lassen Sie anschließend die Heizlast für den verbesserten Gebäudezustand berechnen. So kann der Heizungsfachbetrieb die Wärmepumpe passend auswählen und Heizflächen, Heizkurve sowie hydraulischen Abgleich darauf abstimmen. Welche Vorlauftemperatur möglich ist, hängt auch von Ihren Heizkörpern oder der Fußbodenheizung ab.

Fachlicher Hintergrund: Umweltbundesamt – Gebäudecheck Wärmepumpe.

Staatliche Förderung · § 35c EStG

Dämmen und 20 % über die Steuer zurückholen

Für förderfähige Dämmarbeiten an Ihrem selbstgenutzten Eigenheim können Sie 20 % der Kosten direkt von Ihrer Einkommensteuer abziehen – verteilt auf drei Jahre.

20 % Steuerbonus möglich

Begünstigt sind unter anderem Wand-, Dach- und Geschossdeckendämmung. Maximal 40.000 € Steuerermäßigung je Wohnobjekt.

1. Jahr: 7 %

Im Abschlussjahr der Maßnahme.

2. Jahr: 7 %

Im folgenden Kalenderjahr.

3. Jahr: 6 %

Im zweiten Folgejahr.

Beispiel: 7.500 € förderfähige Kosten

525 € + 525 € + 450 € = 1.500 € Steuerentlastung. Nach vollständiger Nutzung verbleiben rechnerisch 6.000 € Eigenaufwand. Die Entlastung erfolgt über die Steuererklärungen, nicht als sofortiger Rechnungsrabatt.

Die wichtigsten Voraussetzungen

  • Eigentum und eigene Wohnnutzung; Gebäude älter als zehn Jahre.
  • Ausführung durch ein Fachunternehmen, technische Mindestanforderungen und amtliche Fachunternehmerbescheinigung.
  • Ordnungsgemäße Rechnung und unbare Zahlung.
  • Ausreichende verbleibende Einkommensteuer im jeweiligen Jahr.
  • Für dieselbe Maßnahme keine Kombination mit steuerfreien öffentlichen Zuschüssen, zinsverbilligten Förderdarlehen oder § 35a EStG.

Alternativ kommen BAFA-/KfW-Förderwege infrage. Der passende Weg ist vor Beauftragung zu klären. Die persönliche steuerliche Nutzbarkeit hängt vom Einzelfall ab.

Stand: 26.10.2026 · Offizielle Rechtsgrundlage: § 35c EStG

Knauf Supafil · Rechenbeispiele

Fassade plus Dach: Wie viel können Sie sparen?

Jedes zusätzlich sinnvoll gedämmte Bauteil kann den Heizenergiebedarf senken. Die folgenden Werte stammen aus den überschlägigen Bauteilberechnungen von Knauf Insulation, Supafil-Broschüre, Seite 19.

Bauteil / DämmstärkeÖl-Äquivalent vorherNachherEinsparung Öl pro m² und JahrEinsparung Gas pro m² und Jahr
Fassade · 7 cm · Supafil Cavity Wall14 l/m²5 l/m²9 Liter · rund 64 %9 m³
Dachschräge · 20 cm · Supafil Timber Frame5 l/m²2 l/m²3 Liter · rund 60 %3 m³
Alternativ: oberste Geschossdecke · 20 cm · Supafil Loft Plus8 l/m²2 l/m²6 Liter · rund 75 %6 m³

Knauf führt dieselben Zahlenwerte für Öl in Litern und Gas in m³ auf. Prozentwerte aus den gerundeten Verbrauchswerten berechnet, jeweils nur für das betreffende Bauteil und den Knauf-Beispielaufbau. Sie sind keine prozentuale Einsparung am gesamten Haus und werden nicht addiert. Knauf berücksichtigt hierbei weder Leckagen noch Verluste der Heizungsanlage.

Beispiel: 150 m² Fassade + 100 m² Dach

Angenommene Netto-Fassadenfläche ohne Fenster und Türen: 150 m². Gedämmte Dachschrägenfläche: 100 m². Die Bauteilaufbauten werden für dieses Beispiel wie bei Knauf angenommen.

  • Fassade: 150 m² × 9 Liter = 1.350 Liter/Jahr
  • Dach: 100 m² × 3 Liter = 300 Liter/Jahr
  • Zusammen: 1.650 Liter Heizöl-Äquivalent/Jahr

Bei einem angesetzten Heizölpreis von 1,70 €/Liter entspricht das rechnerisch 2.805 € jährlich.

Der Ölpreis ist eine Rechenannahme, kein aktuelles Preisangebot. Die Summe ist eine vereinfachte Hochrechnung der Bauteilwerte, keine Gebäudeenergieberechnung.

Wann hat sich die Dämmung bezahlt gemacht?

Angenommene Gesamtkosten für beide Maßnahmen: 7.500 € brutto vor Förderung. Das ist eine reine Rechengröße und kein LS24-Angebot.

  • 20 % Steuerermäßigung: 1.500 €
  • Rechnerischer Eigenaufwand: 6.000 €
  • Jährliche Ersparnis: 1.650 Liter × 1,70 € = 2.805 €
6.000 € ÷ 2.805 €/Jahr ≈ 2,1 Jahre

Mit vollständig nutzbarer Steuerermäßigung ergibt sich eine statische Amortisationszeit von rund 2,1 Jahren.

Die 20 % werden über drei Steuerjahre verteilt: 525 € + 525 € + 450 €. Im unten dargestellten Jahresmodell ist die Investition im dritten Sparjahr ausgeglichen.

Die Steuerermäßigung ist kein sofortiger Rechnungsrabatt. Voraussetzungen und ausreichende Einkommensteuer siehe Förderung. Statische Rechnung bei unveränderten Energiepreisen; ohne Finanzierung, Preissteigerungen und weitere Kosten. Tatsächliche Einsparungen und der Zeitpunkt der Steuerentlastung können abweichen.

Heizöl: So verteilt sich die Entlastung über drei Jahre

Modellannahme: drei volle Sparjahre zu je 2.805 €, jeweils einschließlich des zugeordneten Steuerbonus. Die Steuerbeträge setzen ausreichende Einkommensteuer voraus; tatsächliche Erstattungen können später eintreffen.

ModelljahrEnergieersparnisSteuerbonusEntlastung kumuliert
12.805 €525 € (7 %)3.330 €
22.805 €525 € (7 %)6.660 €
32.805 €450 € (6 %)9.915 €

Im Modell amortisiert sich die Investition im dritten Sparjahr: Nach zwei Jahren fehlen noch 840 € zum Ausgleich der angenommenen 7.500 €. Bei gleichmäßiger Einsparung wäre dieser Rest nach rund vier weiteren Monaten gedeckt. Tatsächlich fallen Heizkosten saisonal an und Steuererstattungen zeitversetzt.

Die Aussage gilt nur für dieses Beispiel. Maßnahmenbeginn, tatsächliche Einsparung, Energiepreis und Steuerbescheide beeinflussen den Zeitpunkt. Keine pauschale Amortisationsgarantie.

Nach der Amortisation: mehr Geld im Portemonnaie

Ist die Investition durch Einsparungen und den angesetzten Steuerbonus ausgeglichen, bleibt die laufende Heizkostenersparnis als finanzieller Vorteil bestehen. Im Ölbeispiel sind das 2.805 € pro Jahr – im Monatsdurchschnitt 233,75 € mehr im Portemonnaie.

Bei unveränderter jährlicher Ersparnis summiert sich das in weiteren zehn Jahren nach der Amortisation auf 28.050 €.

Die Dämmung spart auch nach der Amortisation weiter Heizenergie. Die Eurobeträge sind keine dauerhafte Garantie: Sie hängen insbesondere von Energiepreis, Nutzung und tatsächlicher Dämmwirkung ab. Der einmalige Steuerbonus ist in diesen laufenden Vorteilen nicht erneut enthalten; ohne Finanzierung und weitere Kosten gerechnet.

Zusätzlich gerechnet: Erdgas

Auch mit Gasheizung bares Geld sparen

Die Knauf-Supafil-Broschüre nennt auf Seite 19 neben Heizöl auch Gas-Einsparwerte in m³ pro m² und Jahr. Wir verwenden dieselben Bauteile und Flächen wie im Ölbeispiel.

Gasersparnis für Fassade + Dach

  • Fassade: 150 m² × 9 m³ = 1.350 m³/Jahr
  • Dach: 100 m² × 3 m³ = 300 m³/Jahr
  • Zusammen: 1.650 m³ Gas/Jahr

Mit angenommenen 10 kWh je m³ entspricht dies 16.500 kWh pro Jahr.

16.500 kWh × 0,1425 €/kWh = 2.351,25 € Ersparnis pro Jahr

Angesetzter Gas-Arbeitspreis: 14,25 ct/kWh brutto, NEW-Grundversorgung, Preisgebiet Mönchengladbach, Verbrauchsstufe über 3.000 bis 300.000 kWh/Jahr. Am 26.10.2026 geltender veröffentlichter Tarif; kein bundesweiter Durchschnitt oder günstigster Marktpreis. Der feste Grundpreis von 125,28 €/Jahr bleibt bestehen und wird nicht als Ersparnis gerechnet.

Die Umrechnung mit 10 kWh/m³ ist unsere vereinfachte Annahme. Genau gilt: m³ × Brennwert × Zustandszahl = kWh. Die passenden Faktoren stehen auf Ihrer Gasrechnung. Knaufs überschlägige Bauteilwerte berücksichtigen weder Leckagen noch Heizungsanlagenverluste; keine Verbrauchsprognose für Ihr Haus.

Gas: Wann rechnet sich die Dämmung?

Angenommene Gesamtkosten: 7.500 € brutto, keine LS24-Angebotssumme. Bei vollständig nutzbarem 20-%-Steuerbonus:

  • Steuerermäßigung: 1.500 €
  • Rechnerischer Eigenaufwand: 6.000 €
6.000 € ÷ 2.351,25 €/Jahr ≈ 2,6 Jahre

Statische Amortisation nach vollständiger Berücksichtigung der Steuerermäßigung.

Ohne Steuerbonus: 7.500 € ÷ 2.351,25 €/Jahr ≈ 3,2 Jahre.

Gleicher Gaspreis über den gesamten Rechenzeitraum; ohne Finanzierung und weitere Kosten. Der Steuerbonus wird mit 7 %, 7 % und 6 % über drei Steuerjahre genutzt, nicht sofort ausgezahlt. Es gelten die Fördervoraussetzungen.

Gas: Entlastung im Jahresmodell

ModelljahrEnergieersparnisSteuerbonusEntlastung kumuliert
12.351,25 €525 €2.876,25 €
22.351,25 €525 €5.752,50 €
32.351,25 €450 €8.553,75 €

In diesem Modell ist die Investition im dritten Sparjahr ausgeglichen. Angenommen sind volle Sparjahre und die Zuordnung des Steuerbonus zum jeweiligen Modelljahr. Tatsächliche Steuererstattungen können später eintreffen.

Auch bei Gas: dauerhaft mehr im Portemonnaie

Nach der Amortisation verbleibt im Gasbeispiel eine laufende Ersparnis von 2.351,25 € pro Jahr – im Monatsdurchschnitt rund 196 € mehr im Portemonnaie.

Bleibt diese jährliche Ersparnis unverändert, ergibt das in weiteren zehn Jahren nach der Amortisation 23.512,50 €.

Fortrechnung mit dem angesetzten Gas-Arbeitspreis und Verbrauch; keine Garantie für künftige Eurobeträge. Der feste Grundpreis bleibt bestehen. Der einmalige Steuerbonus wird nicht nochmals addiert. Monatswerte sind Jahresdurchschnitte; die tatsächliche Ersparnis fällt vor allem in der Heizperiode an.

Bereits angekündigt: Ab 01.12.2026 nennt NEW für diese Verbrauchsstufe 15,98 ct/kWh brutto und 192,84 € Grundpreis pro Jahr. Diese zukünftigen Preise sind in der obigen Rechnung nicht angesetzt. Preisstand geprüft am 26.10.2026.

Quellen: Knauf Supafil, Seite 19 · NEW: derzeitiger Grundversorgungspreis · NEW: Preise ab Dezember 2026 · Umrechnung m³ in kWh.

Welche Verzinsung müsste Ihr Geld dafür erzielen?

Um jährlich denselben Eurobetrag wie die angenommene Heizkostenersparnis zu erwirtschaften, müsste eine Geldanlage folgende jährliche Verzinsung erreichen:

VergleichÖlbeispielGasbeispiel
Jährliche Heizkostenersparnis2.805 €2.351,25 €
Bezogen auf 7.500 € Investition37,40 % pro Jahr31,35 % pro Jahr
Bezogen auf 6.000 € Eigenaufwand nach vollständigem 20-%-Steuerbonus46,75 % pro Jahr39,19 % pro Jahr
Beispiel Öl:

7.500 € müssten mit 37,4 % jährlich verzinst werden, um 2.805 € pro Jahr zu erzielen. Bezogen auf den rechnerischen Eigenaufwand von 6.000 € wären es 46,75 % jährlich.

Reiner jährlicher Betragsvergleich: Heizkostenersparnis ÷ eingesetzter Betrag × 100. Bei einer Geldanlage müssten diese Zinsen nach etwaigen Steuern und Gebühren verfügbar sein; deren erforderliche Bruttoverzinsung kann deshalb höher ausfallen. Keine garantierte Anlagerendite und keine finanzmathematische Renditeberechnung der Dämmmaßnahme: Nutzungsdauer, Zahlungszeitpunkte, Risiken und Restwert werden hier nicht bewertet. Anlagekapital kann bei einer Geldanlage erhalten bleiben; die Dämmkosten sind im Gebäude gebunden. Die Heizkostenersparnis fällt bereits ab Umsetzung an und gleicht zunächst die Investition aus. Nach der Amortisation läuft sie weiter, solange die Dämmung wirkt. Energiepreise und tatsächliche Einsparungen können sich ändern; der Steuerbonus wird zeitversetzt über drei Steuerjahre genutzt.

Unbeheizter Dachboden? Dann die Geschossdecke prüfen.

Bei alternativ 100 m² oberster Geschossdecke mit 20 cm Dämmung ergibt das Beispiel 600 Liter statt 300 Liter Ersparnis. Zusammen mit der Fassade wären das 1.950 Liter Heizöl-Äquivalent beziehungsweise 3.315 € pro Jahr bei 1,70 €/Liter. Für Gas ergeben dieselben Knauf-Werte 1.950 m³ beziehungsweise angenommene 19.500 kWh und damit 2.778,75 € jährlich bei 14,25 ct/kWh. Dach und Geschossdecke werden für denselben Dachraum hier ausdrücklich als Alternativen gerechnet.

Was bedeutet das für Ihren Gesamtverbrauch?

Bei angenommenen 4.000 Litern Jahresverbrauch entsprächen 1.650 Liter rechnerisch rund 41 %. Das ist lediglich ein Größenvergleich mit einem frei gewählten Ausgangsverbrauch – kein Nachweis, dass Ihr Haus 41 % sparen wird. Dafür müssen der tatsächliche Gebäudeaufbau, die übrigen Wärmeverluste, Warmwasser, Heizung und Nutzung bewertet werden.

Quelle: Knauf Insulation Supafil – Berechnungsbeispiele, Seite 19. Herstellerwerte für beispielhafte Konstruktionen; keine pauschale Einspargarantie. Flächen, Ölpreis und Investitionskosten in unserer Beispielrechnung sind eigene Annahmen. Tatsächliche Ergebnisse und Amortisationszeit können deutlich abweichen.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Warum Einblasdämmung häufig so günstig ist

Der Dämmstoff wird schnell über einen Schlauch transportiert, Verschnitt fällt kaum an und bestehende Oberflächen müssen oft nur punktuell geöffnet werden. Dadurch können Arbeitszeit, Gerüst und Rückbaukosten gering bleiben.

Kleine Maßnahmen

Dachbodenluke, Rollladenkasten und einzelne Luftleckagen lassen sich oft mit wenig Material verbessern.

Typische Einblasmaßnahmen

Kerndämmung, Dielenboden oder Dämmsackverfahren liegen häufig deutlich unter den Kosten einer kompletten Fassaden- oder Dachsanierung.

Wirtschaftlichkeit

Entscheidend sind Ausgangszustand, Fläche, Energiepreis, Nutzung und die erreichbare Dämmwirkung. Pauschale Einsparversprechen sind unseriös.

Vor-Ort-Prüfung an einer Hausfassade mit Messgerät und Beratung

Vor-Ort-Prüfung: ehrlich, technisch fundiert und verständlich erklärt

Vor jeder Empfehlung prüfen wir direkt am Gebäude, welche Maßnahme technisch sinnvoll ist. So vermeiden Sie unnötige Arbeiten und erhalten eine realistische Einschätzung statt eines pauschalen Verkaufsgesprächs.

  • Prüfung von Wandaufbau, Hohlschicht und Zugänglichkeit
  • Bewertung von Dach, Decke, Dielenboden oder Kellerdecke
  • Hinweise zu Feuchte, Schimmelrisiko und Luftdichtheit
  • Empfehlung des passenden Dämmstoffs und der wirtschaftlichsten Lösung
  • Individuelles Angebot inklusive transparenter Kostenübersicht
Prüftermin: 199 € zzgl. 1 € je km Anfahrt – bei anschließender Beauftragung werden die 199 € vollständig angerechnet.
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Prüftermin ohne Zusatzkosten bei Umsetzung

Der Vor-Ort-Termin kostet 199 € zzgl. 1 € je km Anfahrt. Beauftragen Sie anschließend LS24 mit der Dämmung, werden die 199 € vollständig auf den Auftrag angerechnet.

199 € zurück
So arbeitet LS24

Vom ersten Check bis zur dokumentierten Ausführung

Gebäude und Ziel klären

Welche Räume sind kalt? Wo gibt es Zugluft, Feuchte oder Schimmel? Wie soll Dachboden oder Keller später genutzt werden?

Bauteil untersuchen

Wandstärke, Hohlraum, Endoskopie, Feuchte, Fassade, Dachaufbau, Luftdichtheit und Leitungen werden geprüft.

Konzept und Angebot

Wir wählen Dämmstoff, Dämmstärke, Einblasverfahren und die erforderlichen Vorarbeiten.

Saubere Ausführung

Die Dämmung wird nach Produktvorgaben und Einblasplan eingebracht. Öffnungen werden fachgerecht verschlossen.

Dokumentation

Material, Menge, Einbaudichte, Fotos und besondere Bauteildetails werden festgehalten.

Häufige Fragen

FAQ zur Einblasdämmung

Wie lange dauert eine Kerndämmung?

Bei einem typischen Einfamilienhaus häufig nur einige Stunden bis etwa einen Arbeitstag. Gebäudegröße, Zugänglichkeit und Fassadenaufbau beeinflussen die Dauer.

Muss ich während der Arbeiten ausziehen?

In der Regel nicht. Viele Kerndämmungen werden vollständig von außen ausgeführt.

Kann Einblasdämmung absacken?

Bei faserigen Produkten wird Setzung durch die vorgeschriebene Einbaudichte verhindert. Deshalb sind Maschineneinstellung, Materialmenge und Dokumentation wichtig.

Ist Einblasdämmung brennbar?

Das hängt vom Produkt ab. Mineralische Dämmstoffe können nicht brennbar sein; Zellulose und EPS haben andere Brandklassen. Der erforderliche Brandschutz richtet sich nach Bauteil und Gebäude.

Kann ich Einblasdämmung selbst machen?

Offene Aufblasdämmung oder vorbereitende Arbeiten sind teilweise in Eigenleistung möglich. Kerndämmung, geschlossene Dachgefache und setzungssichere Verdichtung gehören wegen Technik, Zulassung und Gewährleistung in die Hand eines Fachbetriebs.

Kann eine Kerndämmung Feuchtigkeit verursachen?

Eine fachgerecht geplante Kerndämmung verwendet zugelassene wasserabweisende Produkte. Vorher werden Fassade, Hohlraum, Feuchte und Schlagregenbelastung geprüft.

Welche Dämmung ist die günstigste?

Bei vorhandenem Hohlraum ist die Einblasdämmung häufig die günstigste professionelle Lösung. Ohne Hohlraum muss eine andere Konstruktion geschaffen oder außen beziehungsweise innen gedämmt werden.

Was passiert mit Steckdosen, Kabeln und Rohren?

Sie werden vorab lokalisiert. Offene Durchdringungen und sensible Bereiche müssen abgedichtet, abgeschottet oder bei der Planung berücksichtigt werden.

Wie wird die Qualität kontrolliert?

Über Materialverbrauch, Volumen, Einbaudichte, Einblasplan, Endoskopkontrollen und Fotodokumentation.

Ist eine dickere Dämmung immer besser?

Mehr Dicke verbessert den Wärmeschutz, aber Platz, Anschlüsse, Feuchte, Brandschutz und Wirtschaftlichkeit müssen gemeinsam betrachtet werden.

Jetzt Eignung prüfen lassen

Welche Einblasdämmung passt zu Ihrem Haus?

Die erste Beratung per Telefon oder E-Mail ist kostenlos. Für die technische Prüfung am Gebäude bieten wir unseren kostenpflichtigen Vor-Ort-Termin an.

Wir prüfen Wand, Dach, Decke oder Fußboden direkt vor Ort und sagen Ihnen offen, welche Lösung technisch sinnvoll ist – und welche nicht.

LS24 Bauen & Sanieren GmbH
Berger Dorfstraße 46
41189 Mönchengladbach
Prüftermin
199 € + 1 €/km
✓ bei Auftrag vollständig angerechnet
LS24 Bauen & SanierenFachverband Einblasdämmung