1. Bauteil prüfen
Hohlraum, Begrenzungen, Feuchte, Leitungen, Brandschutz und Anschlüsse werden untersucht. Bei zweischaligen Wänden erfolgt dies meist mit Probebohrung und Endoskop.
Mitglied im Fachverband Einblasdämmung e. V.Dahinter könnte ungenutztes Dämm-Potenzial stecken. Bei geeignetem zweischaligem Mauerwerk füllen wir den Hohlraum mit Einblasdämmstoff. Das kann Heizkosten senken – ohne aufwendigen Umbau der Fassade.

Illustration eines verklinkerten Hauses
Vor-Ort-Prüfungzzgl. 1 € je km Anfahrt.
✓ Bei Auftrag vollständig anrechenbarEinblasdämmung ist eine Verarbeitungstechnik. Lose Dämmstoffe werden in einer Maschine aufgelockert und über Schläuche in Hohlräume oder offen auf eine Fläche geblasen. Der große Vorteil: Der Dämmstoff erreicht auch verwinkelte Bereiche, ohne dass das gesamte Bauteil geöffnet werden muss.
Hohlraum, Begrenzungen, Feuchte, Leitungen, Brandschutz und Anschlüsse werden untersucht. Bei zweischaligen Wänden erfolgt dies meist mit Probebohrung und Endoskop.
Rieselfähige Produkte passen zu geschlossenen Hohlschichten. Faserige Produkte eignen sich für Dach-, Decken- und Holzrahmengefache.
Der Fachbetrieb arbeitet nach Einblasplan, Produktvorgaben und definierter Einbaudichte. Anschließend werden die Öffnungen wieder verschlossen.
Bei LS24 Bauen & Sanieren GmbH steht der persönliche Kontakt im Mittelpunkt. Wir zeigen Ihnen, wie sich Ihr Haus mit Einblasdämmung energetisch verbessern lässt – verständlich erklärt und passend zu Ihrem Gebäude.
Im Beratungsgespräch, auf der Baustelle oder auf einer Baumesse nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen. Gemeinsam klären wir, welche Möglichkeiten sinnvoll sind und wie die Umsetzung aussieht.
Jetzt beraten lassen


Einblasdämmung kann mehr als nur zweischaliges Mauerwerk. Je nach Gebäude lassen sich Wand, Dach, Decke, Drempel, Flachdach, Dielenboden, Kellerdecke und Holzrahmenkonstruktionen bearbeiten.

Verfüllung der Hohlschicht zwischen innerer und äußerer Mauerschale.
Geschlossene Sparrengefache oder spezielle Dämmsack-Verfahren im Altbau.
Einblasen in Holzbalkendecken oder Aufblasen auf den Dachboden.
Schwer zugängliche Abseiten werden vollständig gefüllt.
Hohlräume zweischaliger Flachdächer nach sorgfältiger Feuchteprüfung.
Leere Felder unter Holzdielen werden von oben oder unten ausgeblasen.
Abgehängte Konstruktionen können fugenfrei mit Dämmstoff gefüllt werden.
Wand-, Dach- und Deckengefache werden formschlüssig ausgefüllt.



Der Wandaufbau entscheidet. Ist eine zusammenhängende Hohlschicht vorhanden, ist die Kerndämmung häufig die schnellste und günstigste Lösung. Bei massivem Mauerwerk kommen Außen- oder Innendämmung infrage.

| Verfahren | Geeignet für | Vorteile | Wichtige Prüfung |
|---|---|---|---|
| Kerndämmung | Zweischaliges Mauerwerk mit geschlossenem Hohlraum | Geringer Eingriff, Fassade bleibt, meist schnell | Hohlraumbreite, Mörtelreste, Schlagregenschutz, Feuchte |
| WDVS | Massive Außenwand ohne Hohlraum | Große Dämmstärken, Wärmebrücken gut überdeckbar | Sockel, Laibungen, Dachüberstand, vollflächige Verbindung |
| Vorhangfassade | Massive oder unebene Wand, gewünschte Bekleidung | Flexible Optik, rückbaubarer Aufbau möglich | Unterkonstruktion, Winddichtheit, Hinterlüftung, Brandschutz |
| Innendämmung | Fassade darf außen nicht verändert werden | Raumweise möglich, Eigenleistung teilweise möglich | Feuchtenachweis, fugenfreier Kontakt, Wärmebrücken, Leitungen |
In größeren Hohlräumen bewegt sich die Luft. Warme Luft steigt, kalte Luft sinkt. Diese Luftbewegung transportiert Wärme und kann den Dämmwert deutlich verschlechtern. Die Kerndämmung unterbindet diese Zirkulation weitgehend.
So sieht Einblasdämmung in der Praxis aus: Arbeiten an der Klinkerfassade, kleine Einblasöffnungen und der anschließende Verschluss.



Wie bei der Kerndämmung einer Fassade nutzen wir geeignete Hohlräume: Über gezielt angelegte Öffnungen wird der passende Dämmstoff in die vorbereiteten Dachgefache eingeblasen. So lässt sich der Wärmeschutz verbessern und der Bedarf an Öl oder Gas zum Heizen senken.
Wir prüfen zunächst den Aufbau und die Zugänglichkeit. Je nach Konstruktion erfolgt das Einblasen von innen oder außen; anschließend werden die Öffnungen und betroffenen Abdichtungsebenen fachgerecht wieder geschlossen. Erforderliche Vorarbeiten und die Ausführungsdauer richten sich nach Ihrem Dach.
Ein Dach braucht außen eine zweite wasserführende Ebene und innen eine luftdichte Ebene. Der Dämmstoff liegt geschützt dazwischen. Fehlt eine dieser Ebenen, muss der Aufbau vor einer Dämmung genau geplant oder ertüchtigt werden.

Ziegel oder Dachsteine halten den größten Teil von Regen und Schnee ab.
Sie führt eingedrungenes Wasser, Flugschnee und Tauwasser sicher zur Traufe.
Der Raum wird mit einem passenden faserigen Dämmstoff vollständig gefüllt.
Die warme Raumluft darf nicht durch Fugen in den kalten Dachaufbau strömen.
Kabel und Leitungen liegen möglichst vor der luftdichten Ebene.
Bei geeigneten Altbaudächern kann ein langer, begrenzender Dämmsack in den Sparrenraum geschoben und mit Zellulose gefüllt werden. Diese Lösung kann deutlich günstiger sein als eine vollständige Neueindeckung, muss aber objektspezifisch geplant werden.

Der passende Einblasdämmstoff wird von der Raumseite aus in die vorbereiteten Gefache zwischen den Sparren eingebracht. Eine geeignete, ausreichend befestigte Begrenzung hält den Dämmstoff im vorgesehenen Raum.
Nach dem Einblasen werden die Einblasöffnungen fachgerecht verschlossen und die Luftdichtheit wiederhergestellt. Anschließend kann die weitere Innenbekleidung folgen.
Aufbau, Dampfbremse, Befestigung und Dämmstoff werden auf das jeweilige Dach abgestimmt. Die Darstellung zeigt das Prinzip, keine verbindliche Ausführungsplanung.
Ein ergänzendes externes Video zur Innendachdämmung. Der Link führt direkt zur ausgewählten Stelle bei 8:22 Minuten.
Externes Video; keine LS24-Baustellenaufnahme.
Vom bereitgestellten Supafil-Dämmstoff bis zum Einblasen: Diese Aufnahmen zeigen unsere Arbeit am Dach und Details aus dem Innenbereich.






Über eine ungedämmte Decke zum kalten Dachboden geht viel Wärme verloren. Weil große Dämmstärken meist problemlos möglich sind, kann hier ein preiswerter Dämmstoff besonders dick eingebaut werden.
Vorhandene leere Gefache werden über kleine Öffnungen gefüllt. Alte Lehm-, Schlacke- oder Aschelagen müssen nicht automatisch entfernt werden.
Auf eine freie Decke kann eine dicke Schicht Zellulose oder Mineralwolle aufgeblasen werden. Laufwege und Abstellflächen lassen sich aufständern.
Die Luke braucht Dämmung und eine umlaufende Dichtung. Sonst bleibt ein erheblicher Wärme- und Luftleckpunkt bestehen.
Bei der Dämmung des unteren Gebäudeabschlusses geht es neben Energieeinsparung stark um Behaglichkeit. Je nach Aufbau gibt es unterschiedliche Lösungen.



Einblasdämmstoff wird zwischen die Balken gebracht. Der vorhandene Boden kann häufig liegen bleiben.
Platten können geklebt und zusätzlich gedübelt werden. Nur Kleben ist bei alten Anstrichen riskant.
Eine abgehängte Konstruktion schafft einen Dämmraum, der fugenfrei ausgeblasen wird.
Sehr niedrige Hohlräume können je nach Feuchte mit wasserabweisendem Dämmstoff verfüllt werden.
Der beste Dämmstoff ist der, der zum Bauteil, zur Feuchtebelastung, zum Brandschutz, zum verfügbaren Platz und zum Budget passt. Ein Material kann in einem Bauteil ideal und in einem anderen ungeeignet sein.

| Dämmstoff | Typische Anwendung | Stärken | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Zellulose | Dach, Decke, Holzrahmen, Innendämmung im geplanten System | Recyclingrohstoff, günstig, guter Schall- und sommerlicher Wärmeschutz, feuchtepuffernd | Nicht für schlagregenbelastete Kerndämmung |
| Mineralische Einblaswolle | Dach, Decke, Holzrahmen, je nach Produkt Kerndämmung | Nicht brennbar, leicht, formschlüssig, bewährt | Produktzulassung und Einbaudichte beachten |
| EPS-Perlen | Geschlossene Hohlschichten, Dielenböden, teils Kriechkeller | Rieselfähig, wasserabweisend, wirtschaftlich | Nicht für offene Gefache |
| Holzfaser | Dach, Holzrahmen, geplante Innendämmung | Nachwachsender Rohstoff, guter Schall- und sommerlicher Wärmeschutz | Feuchteführung und größere Dicke beachten |
| Steinwolle | Brandschutzbereiche, Gebäudetrennfugen, WDVS | Nicht brennbar, vielseitig | Verarbeitung und Feuchteschutz beachten |
| XPS | Perimeterdämmung, Umkehrdach, erdberührte Bauteile | Druckfest und wasserresistent | Kein typischer Einblasdämmstoff |
| Kalziumsilikat | Fensterlaibungen und lokale Schimmelprobleme | Alkalisch, stark feuchteaufnahmefähig | Kein Hochleistungsdämmstoff |
| Phenolharz / Aerogel / Vakuum | Stellen mit sehr wenig Platz | Sehr hohe Dämmwirkung bei geringer Dicke | Teuer, teils anspruchsvoll zu verarbeiten |
Nicht die Faser oder der Kunststoff selbst ist der entscheidende Wärmeschutz, sondern die in sehr kleinen Poren eingeschlossene, unbewegte Luft. Je kleiner und ruhiger die Luftporen, desto besser kann ein Dämmstoff wirken.
In der Nutzungsphase sind zugelassene, fachgerecht eingebaute moderne Dämmstoffe für den vorgesehenen Einsatz ausgelegt. Bei Verarbeitung, Rückbau und Brand gelten dennoch die jeweiligen Schutz- und Entsorgungsvorgaben.
Schimmel braucht Sporen, Nährboden und Feuchtigkeit. Sporen und Staub lassen sich im Alltag nicht vollständig vermeiden. Deshalb ist die Feuchtigkeit der entscheidende Hebel.
Undichte Wasser- oder Abwasserleitungen führen zu örtlich konzentrierten Feuchteschäden. Erst Ursache beseitigen, dann sanieren und dämmen.
Fehlende Abdichtung im Keller oder Erdreich muss vor einer hochwertigen Innenraumnutzung beurteilt werden.
Warme, feuchte Luft kühlt an kalten Oberflächen ab. Die relative Feuchte steigt; an Wärmebrücken kann Schimmel entstehen.
Eine gut geplante Dämmung erhöht die Temperatur der inneren Oberfläche. Dadurch sinkt dort die relative Luftfeuchtigkeit und das Schimmelrisiko nimmt ab.
Die bestehende Außenwand wird durch die Innendämmung kälter. Gelangt Raumluft hinter die Dämmung, kann dort Feuchtigkeit ausfallen. Deshalb muss der Aufbau fugenfrei, luftdicht und bauphysikalisch geplant sein.
Eine Dämmung kann wirkungslos werden oder Bauschäden verursachen, wenn Planung und Ausführung nicht stimmen. Diese Fehler sind besonders häufig.
Arbeits- und Anfahrtskosten fallen ohnehin an. Wo Platz vorhanden ist, sollte die sinnvolle Dicke ausgeschöpft werden.
Durchströmte Spalten mindern die Wirkung. Hinter Innendämmung können sie zusätzlich Feuchteschäden verursachen.
Flugschnee, Regen oder Tauwasser gelangen in den Dämmstoff.
Warme Raumluft transportiert Feuchtigkeit in kalte Bauteile.
Hydrophile Stoffe gehören nicht in schlagregenbelastete Kerndämmungen.
Laibungen, Sockel, Deckenränder und Rollladenkästen bleiben Schwachstellen.
Wasser- und Heizungsleitungen müssen bei Innendämmung auf der warmen Seite bleiben.
Faserstoffe müssen mit der vorgeschriebenen Einbaudichte verarbeitet werden.
Materialmenge, Einbaudichte, Einblasstellen und Fotos sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.
Gute Dämmung hält die Wärme im Haus und senkt den Heizwärmebedarf. Dadurch reichen häufig niedrigere Vorlauftemperaturen aus, um Ihre Räume angenehm warm zu halten.
Gedämmte Wände, Dächer und Decken lassen weniger Heizwärme nach außen entweichen. Ihre Heizung muss entsprechend weniger Wärme nachliefern.
Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten. Das kann ihren Stromverbrauch und Ihre Heizkosten senken.
Nach der Dämmung kann eine geringere Heizleistung ausreichen. Eine neue Wärmepumpe lässt sich dann passend zur reduzierten Heizlast dimensionieren – gegebenenfalls kleiner als vor der Dämmung.
Planen Sie zuerst die Dämmung und lassen Sie anschließend die Heizlast für den verbesserten Gebäudezustand berechnen. So kann der Heizungsfachbetrieb die Wärmepumpe passend auswählen und Heizflächen, Heizkurve sowie hydraulischen Abgleich darauf abstimmen. Welche Vorlauftemperatur möglich ist, hängt auch von Ihren Heizkörpern oder der Fußbodenheizung ab.
Fachlicher Hintergrund: Umweltbundesamt – Gebäudecheck Wärmepumpe.
Für förderfähige Dämmarbeiten an Ihrem selbstgenutzten Eigenheim können Sie 20 % der Kosten direkt von Ihrer Einkommensteuer abziehen – verteilt auf drei Jahre.
Begünstigt sind unter anderem Wand-, Dach- und Geschossdeckendämmung. Maximal 40.000 € Steuerermäßigung je Wohnobjekt.
Im Abschlussjahr der Maßnahme.
Im folgenden Kalenderjahr.
Im zweiten Folgejahr.
525 € + 525 € + 450 € = 1.500 € Steuerentlastung. Nach vollständiger Nutzung verbleiben rechnerisch 6.000 € Eigenaufwand. Die Entlastung erfolgt über die Steuererklärungen, nicht als sofortiger Rechnungsrabatt.
Alternativ kommen BAFA-/KfW-Förderwege infrage. Der passende Weg ist vor Beauftragung zu klären. Die persönliche steuerliche Nutzbarkeit hängt vom Einzelfall ab.
Stand: 26.10.2026 · Offizielle Rechtsgrundlage: § 35c EStG
Jedes zusätzlich sinnvoll gedämmte Bauteil kann den Heizenergiebedarf senken. Die folgenden Werte stammen aus den überschlägigen Bauteilberechnungen von Knauf Insulation, Supafil-Broschüre, Seite 19.
| Bauteil / Dämmstärke | Öl-Äquivalent vorher | Nachher | Einsparung Öl pro m² und Jahr | Einsparung Gas pro m² und Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Fassade · 7 cm · Supafil Cavity Wall | 14 l/m² | 5 l/m² | 9 Liter · rund 64 % | 9 m³ |
| Dachschräge · 20 cm · Supafil Timber Frame | 5 l/m² | 2 l/m² | 3 Liter · rund 60 % | 3 m³ |
| Alternativ: oberste Geschossdecke · 20 cm · Supafil Loft Plus | 8 l/m² | 2 l/m² | 6 Liter · rund 75 % | 6 m³ |
Knauf führt dieselben Zahlenwerte für Öl in Litern und Gas in m³ auf. Prozentwerte aus den gerundeten Verbrauchswerten berechnet, jeweils nur für das betreffende Bauteil und den Knauf-Beispielaufbau. Sie sind keine prozentuale Einsparung am gesamten Haus und werden nicht addiert. Knauf berücksichtigt hierbei weder Leckagen noch Verluste der Heizungsanlage.
Angenommene Netto-Fassadenfläche ohne Fenster und Türen: 150 m². Gedämmte Dachschrägenfläche: 100 m². Die Bauteilaufbauten werden für dieses Beispiel wie bei Knauf angenommen.
Bei einem angesetzten Heizölpreis von 1,70 €/Liter entspricht das rechnerisch 2.805 € jährlich.
Der Ölpreis ist eine Rechenannahme, kein aktuelles Preisangebot. Die Summe ist eine vereinfachte Hochrechnung der Bauteilwerte, keine Gebäudeenergieberechnung.
Angenommene Gesamtkosten für beide Maßnahmen: 7.500 € brutto vor Förderung. Das ist eine reine Rechengröße und kein LS24-Angebot.
Mit vollständig nutzbarer Steuerermäßigung ergibt sich eine statische Amortisationszeit von rund 2,1 Jahren.
Die 20 % werden über drei Steuerjahre verteilt: 525 € + 525 € + 450 €. Im unten dargestellten Jahresmodell ist die Investition im dritten Sparjahr ausgeglichen.
Die Steuerermäßigung ist kein sofortiger Rechnungsrabatt. Voraussetzungen und ausreichende Einkommensteuer siehe Förderung. Statische Rechnung bei unveränderten Energiepreisen; ohne Finanzierung, Preissteigerungen und weitere Kosten. Tatsächliche Einsparungen und der Zeitpunkt der Steuerentlastung können abweichen.
Modellannahme: drei volle Sparjahre zu je 2.805 €, jeweils einschließlich des zugeordneten Steuerbonus. Die Steuerbeträge setzen ausreichende Einkommensteuer voraus; tatsächliche Erstattungen können später eintreffen.
| Modelljahr | Energieersparnis | Steuerbonus | Entlastung kumuliert |
|---|---|---|---|
| 1 | 2.805 € | 525 € (7 %) | 3.330 € |
| 2 | 2.805 € | 525 € (7 %) | 6.660 € |
| 3 | 2.805 € | 450 € (6 %) | 9.915 € |
Im Modell amortisiert sich die Investition im dritten Sparjahr: Nach zwei Jahren fehlen noch 840 € zum Ausgleich der angenommenen 7.500 €. Bei gleichmäßiger Einsparung wäre dieser Rest nach rund vier weiteren Monaten gedeckt. Tatsächlich fallen Heizkosten saisonal an und Steuererstattungen zeitversetzt.
Die Aussage gilt nur für dieses Beispiel. Maßnahmenbeginn, tatsächliche Einsparung, Energiepreis und Steuerbescheide beeinflussen den Zeitpunkt. Keine pauschale Amortisationsgarantie.
Ist die Investition durch Einsparungen und den angesetzten Steuerbonus ausgeglichen, bleibt die laufende Heizkostenersparnis als finanzieller Vorteil bestehen. Im Ölbeispiel sind das 2.805 € pro Jahr – im Monatsdurchschnitt 233,75 € mehr im Portemonnaie.
Bei unveränderter jährlicher Ersparnis summiert sich das in weiteren zehn Jahren nach der Amortisation auf 28.050 €.
Die Dämmung spart auch nach der Amortisation weiter Heizenergie. Die Eurobeträge sind keine dauerhafte Garantie: Sie hängen insbesondere von Energiepreis, Nutzung und tatsächlicher Dämmwirkung ab. Der einmalige Steuerbonus ist in diesen laufenden Vorteilen nicht erneut enthalten; ohne Finanzierung und weitere Kosten gerechnet.
Die Knauf-Supafil-Broschüre nennt auf Seite 19 neben Heizöl auch Gas-Einsparwerte in m³ pro m² und Jahr. Wir verwenden dieselben Bauteile und Flächen wie im Ölbeispiel.
Mit angenommenen 10 kWh je m³ entspricht dies 16.500 kWh pro Jahr.
Angesetzter Gas-Arbeitspreis: 14,25 ct/kWh brutto, NEW-Grundversorgung, Preisgebiet Mönchengladbach, Verbrauchsstufe über 3.000 bis 300.000 kWh/Jahr. Am 26.10.2026 geltender veröffentlichter Tarif; kein bundesweiter Durchschnitt oder günstigster Marktpreis. Der feste Grundpreis von 125,28 €/Jahr bleibt bestehen und wird nicht als Ersparnis gerechnet.
Die Umrechnung mit 10 kWh/m³ ist unsere vereinfachte Annahme. Genau gilt: m³ × Brennwert × Zustandszahl = kWh. Die passenden Faktoren stehen auf Ihrer Gasrechnung. Knaufs überschlägige Bauteilwerte berücksichtigen weder Leckagen noch Heizungsanlagenverluste; keine Verbrauchsprognose für Ihr Haus.
Angenommene Gesamtkosten: 7.500 € brutto, keine LS24-Angebotssumme. Bei vollständig nutzbarem 20-%-Steuerbonus:
Statische Amortisation nach vollständiger Berücksichtigung der Steuerermäßigung.
Ohne Steuerbonus: 7.500 € ÷ 2.351,25 €/Jahr ≈ 3,2 Jahre.
Gleicher Gaspreis über den gesamten Rechenzeitraum; ohne Finanzierung und weitere Kosten. Der Steuerbonus wird mit 7 %, 7 % und 6 % über drei Steuerjahre genutzt, nicht sofort ausgezahlt. Es gelten die Fördervoraussetzungen.
| Modelljahr | Energieersparnis | Steuerbonus | Entlastung kumuliert |
|---|---|---|---|
| 1 | 2.351,25 € | 525 € | 2.876,25 € |
| 2 | 2.351,25 € | 525 € | 5.752,50 € |
| 3 | 2.351,25 € | 450 € | 8.553,75 € |
In diesem Modell ist die Investition im dritten Sparjahr ausgeglichen. Angenommen sind volle Sparjahre und die Zuordnung des Steuerbonus zum jeweiligen Modelljahr. Tatsächliche Steuererstattungen können später eintreffen.
Nach der Amortisation verbleibt im Gasbeispiel eine laufende Ersparnis von 2.351,25 € pro Jahr – im Monatsdurchschnitt rund 196 € mehr im Portemonnaie.
Bleibt diese jährliche Ersparnis unverändert, ergibt das in weiteren zehn Jahren nach der Amortisation 23.512,50 €.
Fortrechnung mit dem angesetzten Gas-Arbeitspreis und Verbrauch; keine Garantie für künftige Eurobeträge. Der feste Grundpreis bleibt bestehen. Der einmalige Steuerbonus wird nicht nochmals addiert. Monatswerte sind Jahresdurchschnitte; die tatsächliche Ersparnis fällt vor allem in der Heizperiode an.
Bereits angekündigt: Ab 01.12.2026 nennt NEW für diese Verbrauchsstufe 15,98 ct/kWh brutto und 192,84 € Grundpreis pro Jahr. Diese zukünftigen Preise sind in der obigen Rechnung nicht angesetzt. Preisstand geprüft am 26.10.2026.
Quellen: Knauf Supafil, Seite 19 · NEW: derzeitiger Grundversorgungspreis · NEW: Preise ab Dezember 2026 · Umrechnung m³ in kWh.
Um jährlich denselben Eurobetrag wie die angenommene Heizkostenersparnis zu erwirtschaften, müsste eine Geldanlage folgende jährliche Verzinsung erreichen:
| Vergleich | Ölbeispiel | Gasbeispiel |
|---|---|---|
| Jährliche Heizkostenersparnis | 2.805 € | 2.351,25 € |
| Bezogen auf 7.500 € Investition | 37,40 % pro Jahr | 31,35 % pro Jahr |
| Bezogen auf 6.000 € Eigenaufwand nach vollständigem 20-%-Steuerbonus | 46,75 % pro Jahr | 39,19 % pro Jahr |
7.500 € müssten mit 37,4 % jährlich verzinst werden, um 2.805 € pro Jahr zu erzielen. Bezogen auf den rechnerischen Eigenaufwand von 6.000 € wären es 46,75 % jährlich.
Reiner jährlicher Betragsvergleich: Heizkostenersparnis ÷ eingesetzter Betrag × 100. Bei einer Geldanlage müssten diese Zinsen nach etwaigen Steuern und Gebühren verfügbar sein; deren erforderliche Bruttoverzinsung kann deshalb höher ausfallen. Keine garantierte Anlagerendite und keine finanzmathematische Renditeberechnung der Dämmmaßnahme: Nutzungsdauer, Zahlungszeitpunkte, Risiken und Restwert werden hier nicht bewertet. Anlagekapital kann bei einer Geldanlage erhalten bleiben; die Dämmkosten sind im Gebäude gebunden. Die Heizkostenersparnis fällt bereits ab Umsetzung an und gleicht zunächst die Investition aus. Nach der Amortisation läuft sie weiter, solange die Dämmung wirkt. Energiepreise und tatsächliche Einsparungen können sich ändern; der Steuerbonus wird zeitversetzt über drei Steuerjahre genutzt.
Bei alternativ 100 m² oberster Geschossdecke mit 20 cm Dämmung ergibt das Beispiel 600 Liter statt 300 Liter Ersparnis. Zusammen mit der Fassade wären das 1.950 Liter Heizöl-Äquivalent beziehungsweise 3.315 € pro Jahr bei 1,70 €/Liter. Für Gas ergeben dieselben Knauf-Werte 1.950 m³ beziehungsweise angenommene 19.500 kWh und damit 2.778,75 € jährlich bei 14,25 ct/kWh. Dach und Geschossdecke werden für denselben Dachraum hier ausdrücklich als Alternativen gerechnet.
Bei angenommenen 4.000 Litern Jahresverbrauch entsprächen 1.650 Liter rechnerisch rund 41 %. Das ist lediglich ein Größenvergleich mit einem frei gewählten Ausgangsverbrauch – kein Nachweis, dass Ihr Haus 41 % sparen wird. Dafür müssen der tatsächliche Gebäudeaufbau, die übrigen Wärmeverluste, Warmwasser, Heizung und Nutzung bewertet werden.
Quelle: Knauf Insulation Supafil – Berechnungsbeispiele, Seite 19. Herstellerwerte für beispielhafte Konstruktionen; keine pauschale Einspargarantie. Flächen, Ölpreis und Investitionskosten in unserer Beispielrechnung sind eigene Annahmen. Tatsächliche Ergebnisse und Amortisationszeit können deutlich abweichen.
Der Dämmstoff wird schnell über einen Schlauch transportiert, Verschnitt fällt kaum an und bestehende Oberflächen müssen oft nur punktuell geöffnet werden. Dadurch können Arbeitszeit, Gerüst und Rückbaukosten gering bleiben.
Dachbodenluke, Rollladenkasten und einzelne Luftleckagen lassen sich oft mit wenig Material verbessern.
Kerndämmung, Dielenboden oder Dämmsackverfahren liegen häufig deutlich unter den Kosten einer kompletten Fassaden- oder Dachsanierung.
Entscheidend sind Ausgangszustand, Fläche, Energiepreis, Nutzung und die erreichbare Dämmwirkung. Pauschale Einsparversprechen sind unseriös.

Vor jeder Empfehlung prüfen wir direkt am Gebäude, welche Maßnahme technisch sinnvoll ist. So vermeiden Sie unnötige Arbeiten und erhalten eine realistische Einschätzung statt eines pauschalen Verkaufsgesprächs.
Welche Räume sind kalt? Wo gibt es Zugluft, Feuchte oder Schimmel? Wie soll Dachboden oder Keller später genutzt werden?
Wandstärke, Hohlraum, Endoskopie, Feuchte, Fassade, Dachaufbau, Luftdichtheit und Leitungen werden geprüft.
Wir wählen Dämmstoff, Dämmstärke, Einblasverfahren und die erforderlichen Vorarbeiten.
Die Dämmung wird nach Produktvorgaben und Einblasplan eingebracht. Öffnungen werden fachgerecht verschlossen.
Material, Menge, Einbaudichte, Fotos und besondere Bauteildetails werden festgehalten.
Bei einem typischen Einfamilienhaus häufig nur einige Stunden bis etwa einen Arbeitstag. Gebäudegröße, Zugänglichkeit und Fassadenaufbau beeinflussen die Dauer.
In der Regel nicht. Viele Kerndämmungen werden vollständig von außen ausgeführt.
Bei faserigen Produkten wird Setzung durch die vorgeschriebene Einbaudichte verhindert. Deshalb sind Maschineneinstellung, Materialmenge und Dokumentation wichtig.
Das hängt vom Produkt ab. Mineralische Dämmstoffe können nicht brennbar sein; Zellulose und EPS haben andere Brandklassen. Der erforderliche Brandschutz richtet sich nach Bauteil und Gebäude.
Offene Aufblasdämmung oder vorbereitende Arbeiten sind teilweise in Eigenleistung möglich. Kerndämmung, geschlossene Dachgefache und setzungssichere Verdichtung gehören wegen Technik, Zulassung und Gewährleistung in die Hand eines Fachbetriebs.
Eine fachgerecht geplante Kerndämmung verwendet zugelassene wasserabweisende Produkte. Vorher werden Fassade, Hohlraum, Feuchte und Schlagregenbelastung geprüft.
Bei vorhandenem Hohlraum ist die Einblasdämmung häufig die günstigste professionelle Lösung. Ohne Hohlraum muss eine andere Konstruktion geschaffen oder außen beziehungsweise innen gedämmt werden.
Sie werden vorab lokalisiert. Offene Durchdringungen und sensible Bereiche müssen abgedichtet, abgeschottet oder bei der Planung berücksichtigt werden.
Über Materialverbrauch, Volumen, Einbaudichte, Einblasplan, Endoskopkontrollen und Fotodokumentation.
Mehr Dicke verbessert den Wärmeschutz, aber Platz, Anschlüsse, Feuchte, Brandschutz und Wirtschaftlichkeit müssen gemeinsam betrachtet werden.
Die erste Beratung per Telefon oder E-Mail ist kostenlos. Für die technische Prüfung am Gebäude bieten wir unseren kostenpflichtigen Vor-Ort-Termin an.
Wir prüfen Wand, Dach, Decke oder Fußboden direkt vor Ort und sagen Ihnen offen, welche Lösung technisch sinnvoll ist – und welche nicht.

